Endogene Pigmente sind Abfallprodukte in der Zellbiologie, die in der Zelle selbst bei Stoffwechselvorgängen entstehen und die enzymatisch nicht mehr weiter abgebaut werden können.
Exogene Pigmente hingegen dringen von außen in die Zelle ein und werden im Zytoplasma gespeichert, da sie aufgrund ihrer chemischen Struktur nicht abgebaut werden können. Eine Tätowierung oder auch eine Verletzung kann farbige Fremdkörper gewaltsam in das Cytosol einführen.
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Calcium-5-ribonucleotid (E 634) ist ein Geschmacksverstärker, der überwiegend in Würzmitteln verwendet wird.
Calcium-5´-ribonucleotid ist in jeder lebenden Zelle vorhanden. Es wird aus natürlichem Zellmaterial gewonnen.
Calcium-5´-ribonucleotid spielt eine wichtige Rolle im Proteinstoffwechsel. Es ist ein Bestandteil der DNA und kommt so in jeder Zelle vor.
Wie alle purinreichen Verbindungen wird Calcium-5-ribonucleotid im menschlichen Organismus zu Harnsäure abgebaut. Es kann daher zu einer Einlagerung von Harnsäure kommen. Infolgedessen ist bei einer bereits vorliegenden Harnsäureerkrankung (Gicht) mit weiteren gesundheitlichen Problemen zu rechnen. Gichtpatienten sollten generell purinreiche Lebensmittel meiden.
Als körpereigene Substanz wird Calcium-5-ribonucleotid generell für gesunde Menschen als gesundheitlich unbedenklich eingestuft.
Umfangreiche Studien zu dieser Substanz stehen noch aus, so dass eine abschließende Bewertung derzeit noch nicht möglich ist.
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Nod SCID bezeichnet ein Mausmodell, dass in der biologischen Forschung, insbesondere in der Krebsforschung, breite Anwendung findet. In diesem Modell wird die SCID-Mutation (engl. Severe Combined Immunodeficiency, schwerer kombinierter Immundefekt) mit einem NOD (engl. Non-Obese Diabetic, Nicht-fettleibig-diabetisch)-Typ kombiniert. Bei Tieren, die homozygot für die SCID-Mutation sind, bilden sich keine funktionellen T-Zellen oder B-Zellen. Durch diesen Immundefekt sind diese Tiere hervorragend geeignet um körperfremde Zellen, z. B. transplantierte Tumore oder T-Zellen, zu tolerieren. Durch den Nod-Hintergrund eignen sich diese Tiere auch sehr gut für die Untersuchung von Typ I Diabetes mellitus.
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Als Cytosom (Mehrzahl: Cytosomen) bezeichnet man verschiedene Organellen innerhalb der Zellen eines Organismus. Unter diesem Begriff werden 0,1 bis 1 Mikrometer kleine, meist durch das Endoplasmatischen Retikulum bzw. aus den Dictyosomen gebildete Strukturen unterschiedlicher Enzymausstattungen zusammengefasst.
Zu diesen Zellorganellen zählen die Microbodies, zu denen die Peroxisomen (sie enthalten H2O2-spaltende Enzyme, die Katalasen) und die die Glyoxysomen (zur Mobilisierung und zum Umbau gespeicherter Lipide) gehören. Eine weitere Gruppe von Cytosomen sind die Lysosomen, die Makromoleküle abbauen („Verdauungsorganellen“). Eine dritte Gruppe sind die Oleosomen, das sind Vesikel in Samen und Früchten, die Lipide enthalten.
Bei der Funktion der Cytosomen geht es um Entgiftung, Stoffwechsel und Speicherung. Die abgegrenzten Bereiche dieser Organellen innerhalb der Zelle machen es möglich, dass diese Vorgänge erfolgen können, ohne die Grundfunktionen der Zelle zu stören. Sie stellen eine weitere Kompartimentierung, also eine Gliederung der Zelle in Bereiche mit spezifischer chemischer Mikroumgebung für spezielle Funktionen dar.
Wegen der ähnlichen Schreibweise wird das Cytosom begrifflich oft mit dem Cytostom, dem „Zellmund“ mancher einzelliger Organismen, verwechselt.
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Als Virion (Plural Viria, Virionen oder Virions) oder selten auch Viron wird ein einzelnes Viruspartikel bezeichnet, das sich außerhalb einer Zelle befindet.
Ein Virion besteht aus einem Nukleinsäuremolekül, das von einer Proteinhülle (Kapsid) umgeben ist. Eventuell befinden sich weitere Proteine z. B. mit enzymatischen Aktivitäten im Virion. Einige Virionen besitzen außer einer Proteinhülle noch weitere äußere Bestandteile, zum Beispiel eine Lipoproteinhülle.
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Unter Pollenschlauch versteht man eine Struktur, die von der vegetativen Zelle (Pollenschlauchzelle) und der Intine des auf die Narbe gelangten Pollenkorns bei der Keimung gebildet wird. Sie dient bei ursprünglicheren Gymnospermen (Ginkgo, Cycadopsida) der Befestigung und Ernährung des männlichen Gametophyten, bei den übrigen Spermatophyten der Übertragung der männlichen Geschlechtszellen in die Samenanlage und damit der Befruchtung.
Struktur und Funktion der Pollenschläuche wurden zuerst von Rudolf Virchow untersucht.
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Osmorezeptoren sind spezialisierte Zellen, die die Osmolarität der Flüssigkeit außerhalb der Zelle messen. Sie sitzen im Hypothalamus sowie im juxtaglomerulären Apparat der Niere.
Funktionsweise
Das zellinnere Zytoplasma besitzt eine genau definierte Osmolarität von 290 mosmol.
Ist die extrazelluläre Osmolarität gleich der intrazellulären, so gleichen sich die Diffusionsströme in die Zelle hinein und aus der Zelle hinaus aus, insgesamt kommt es zu keinem Flüssigkeitsstrom.
Fällt jedoch die Osmolarität außerhalb der Zelle ab - zum Beispiel durch erhöhten Salzverlust-, so strömt Flüssigkeit entlang des osmotischen Gradienten von außen in die Zelle hinein. Es folgt eine Zellschwellung. Durch diese Schwellung öffnen sich mechanosensitive Ionenkanäle. Die Folge ist eine Depolarisation der Zellmembran und damit die Ausschüttung von Transmitter-Stoffen oder die Erzeugung eines Aktionspotential. Entsprechend hyperpolarisieren die Zellen bei Erhöhung der Osmolarität außerhalb der Zelle. Dies vermittelt auch das Durstgefühl.
Ungeklärt ist bisher die Frage nach der Beendigung des Durstgefühls beim Trinken. Bis die aufgenommene Flüssigkeitsmenge nämlich das Blut und die Osmorezeptoren im Gehirn erreicht hat, vergehen einige Minuten. Das Durstgefühl verschwindet beim Trinken jedoch schon nach Sekunden.
Der Körper besitzt eine Reihe von Hormonen, die an der Homöostase der Osmolartät beteiligt sind. Dazu zählen im Wesentlichen das Vasopressin oder Antidiuretische Hormon (ADH), Aldosteron und
Atriale natriuretische Peptid (ANP oder ANF).
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Die Transversalelektromagnetische Welle oder TEM-Welle ist ein Spezialfall einer geführten elektromagnetischen Welle. Bei dieser Welle verschwindet wie bei sich frei ausbreitenden Funkwellen sowohl die z-Komponente <math>E_z</math> des elektrischen Feldes als auch <math>H_z</math>, die z-Komponente des magnetischen Feldes.
Eigenschaften der TEM-Welle:
- Sie breitet sich längs der z-Achse gleich aus wie eine nicht geführte elektromagnetische Welle im freien Raum.
- Die elektrische und magnetische Feldstärke stehen in jedem Punkt senkrecht aufeinander.
- <math>Z_w = \sqrt{\frac{\mu}{\varepsilon}}</math> ist die Wellenimpedanz des Mediums. Sind <math>\mu</math> und <math>\varepsilon</math> reell, so spricht man vom Wellenwiderstand.
Die TEM-Welle kann nur in einer zylindrischen Struktur aus einem Dielektrikum existieren, weil die Fortpflanzungskonstante, welche von den Materialparametern abhängt, in der ganzen Transversalebene den gleichen Wert haben muss. Sie kommt daher nur in dielektrischen Hohlleitern und in Lichtwellenleitern vor.
In und um elektrische Leiter (Streifenleitung, Koaxialleitung) kommen jedoch Quasi-TEM-Wellen vor, bei denen eine z-Komponente der elektrischen Felder zwar vorhanden ist, jedoch eine geringe Rolle spielt. Das ist dann der Fall, wenn die geometrischen Querabmessungen dieser Leiterstrukturen gegenüber der Wellenlänge klein sind.
Die Fortpflanzungskonstante in TEM-Wellen ist <math>\gamma= \pm jk = \pm j\omega \sqrt{\mu \varepsilon}</math>.
TE-Wellen, TM-Wellen:
Es gibt weiterhin transversal-elektrische Wellen (TE-Wellen, auch H-Wellen genannt) und transversal-magnetische Wellen (TM-Wellen), bei denen nur jeweils eine z-Komponente verschwindet. Solche Wellen findet man z. B. in Hohlleitern und auf der Eindraht-Wellenleitung.
TE-Wellen werden insbesondere in Hohlleitern auch als H-Wellen und TM-Wellen als E-Wellen bezeichnet.
Der transversal-elektrische Modus (TEM) beschreibt die transversale Struktur des elektrischen Feldes einer Welle, insbesondere in Lasern, Laserstrahlen und Lichtwellenleitern.
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Calcium-5-ribonucleotid (E 634) ist ein Geschmacksverstärker, der überwiegend in Würzmitteln verwendet wird.
Calcium-5´-ribonucleotid ist in jeder lebenden Zelle vorhanden. Es wird aus natürlichem Zellmaterial gewonnen.
Calcium-5´-ribonucleotid spielt eine wichtige Rolle im Proteinstoffwechsel. Es ist ein Bestandteil der DNA und kommt so in jeder Zelle vor.
Wie alle purinreichen Verbindungen wird Calcium-5-ribonucleotid im menschlichen Organismus zu Harnsäure abgebaut. Es kann daher zu einer Einlagerung von Harnsäure kommen. Infolgedessen ist bei einer bereits vorliegenden Harnsäureerkrankung (Gicht) mit weiteren gesundheitlichen Problemen zu rechnen. Gichtpatienten sollten generell purinreiche Lebensmittel meiden.
Als körpereigene Substanz wird Calcium-5-ribonucleotid generell für gesunde Menschen als gesundheitlich unbedenklich eingestuft.
Umfangreiche Studien zu dieser Substanz stehen noch aus, so dass eine abschließende Bewertung derzeit noch nicht möglich ist.
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